Sedcard Fotos für zwei Nachwuchs-Models

Tommy und Dustin haben neue Studioaufnahmen für ihre Model Agentur angefragt.

Die beiden wünschten sich Portrait- und Fashionfotos vor hellem und schwarzem Hintergrund für ihre digitale Sedcard.

Große Inszenierung war nicht angesagt, um den Fokus auf den Charakter von Tommy und Dustin zu legen.

 

Gut vorbereitet und voll motiviert trafen die beiden im MaBo-Foto Studio ein. Dass sie nicht zum ersten Mal vor der Kamera standen, war mehr als offensichtlich. Zielstrebig, aber mit viel Spaß, gingen wir ans Werk. Einige Stunden vergingen wie im Flug und wir konnten tolle Ergebnisse einfahren.


Profilbilder für den Blogger Matthias Schwindt

Der GPS Experte Matthias Schwindt betreibt seit einigen Jahren den beliebten GeotaggingBlog.

Sein neues Projekt ist der Blog GPS Radler. Matthias testet und erklärt alles rund um die Navigation am Fahrrad. Egal ob GPS-Empfänger, Smartphone, mobile Navi-App oder Tourplanung am Computer.

U.a. wünschte sich der Blogger für seinen YouTube Kanal neue Profilbilder.

 

Beim Shooting setzte ich mal wieder meine *Firefly II Beauty Box ein. Diese mobile Octa Softbox für Systemblitze schätze ich sehr, da sie schnell einsatzbereit und deutlich robuster ist, als so manch andere Lösung. Zusammen mit einer stabilen Halterung mit Neiger ist alles kompakt in einer kleinen Tasche verstaut.

 

Mit Hilfe der *Firefly II, bestückt mit einem funkgesteuerten Systemblitz, hellte ich Matthias an diesem düsteren Sommertag leicht auf, ohne ein "geblitzt" wirkendes Bild zu erhalten.

 

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Himmlischer Besuch im MaBo-Foto-Studio

Im Internet Shop myengerl.de werden u.a. handgefertigte Engerl-Modeschmuckanhänger aus bayerischer Produktion angeboten. Für die neue Kollektion durfte ich Produktfotos der einzelnen Schmuckstücke und des Werbeaufstellers anfertigen.


Im Schlosspark mit Eri Trostl - Personal Trainerin des Jahres 2015

Mit Ihrem Unternehmen  Bewegungsdimension  in München betreut Eri Trostl als Premium Personal Trainerin und Mental Coach sowohl Privatpersonen im Bereich körperlicher sowie mentaler Fitness, wie auch Unternehmen im betrieblichen Gesundheitsmanagement und der Mitarbeiter-Stressprävention. Im Juni wurde Eri Trostl, mit dem Neos Award, als Beste Personal Trainerin im deutschsprachigem Raum ausgezeichnet. Nun standen neue Profilbilder an. Eri wünschte sich Aufnahmen in herbstlicher Natur. Wir nutzten den letzten sonnigen Oktobertag für unser Shooting. 


Buchrezension: "Perfektes Posing mit System" von Roberto Valenzuela

 

Spätestens wenn sich ein Fotograf intensiver mit der Portraitfotografie beschäftigt, erkennt er schnell, dass die Beherrschung der Kamera- und Beleuchtungstechnik nicht für ausdrucksstarke Menschenbilder ausreicht.

Die immer wiederkehrenden Fragen der Portraitierten (Wie soll ich stehen?, Wo soll ich meine Hände hin tun?...) wollen beantwortet werden - oder besser, erst gar nicht entstehen.

Entspannte aber klare Anweisungen des Fotografen erleichtern es sehr, dass sich ein relaxtes Shooting entwickelt. Das Model wird selbstsicherer werden und sich mehr und mehr mit einbringen. Natürliche und/oder elegante Fotos werden die Folge sein.

 

Bücher zum Thema Model-Posen mit Beschreibungen und hunderten Abbildungen sind einige auf dem Markt. Mehr oder weniger direkt wird zum Auswendiglernen der Posen aufgefordert.

 

Einen anderen Ansatz nimmt Roberto Valenzuela in seinem Buch

Perfektes Posing mit System*

 

Ausgehend von der menschlichen Anatomie, werden ganz grundsätzlich Körperhaltungen erklärt, die fotografisch ansprechend wirken oder aber eher unharmonisch aufgenommen werden. Auf den Seiten über Paar- und Gruppenportraits wird stark auf die Abstimmung der Körperhaltungen aller Modelle geachtet.

Am Ende jeden Kapitels werden passende Bildbeispiele gezeigt. Der Leser wird aufgefordert, gelungene- aber auch missglückte Bildkomponenten zu analysieren.

 

Mein Fazit:

Das Interesse an Menschen und die Freude am Umgang mit Menschen ist nach wie vor die beste Voraussetzung für tolle Portraits.

Nach dem (zum Teil wiederholten) Lesen dieses Buches, achte ich aber noch bewusster auf die Körperhaltung der Portraitierten, ohne eins zu eins einstudierte Model-Posen zu kopieren.

 

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MaBo-Foto in der Münchner Residenz

Zu den Kunden von Mabo-Foto zählt seit einiger Zeit die Firma Sahlberg, der Münchner Anbieter von Gummi- und Kunststofferzeugnissen für die Erstausrüstung und Instandhaltung sowie von Arbeitsschutzausrüstung und Betriebseinrichtung. Es wurden bereits einige Artikel im Kunden-magazin illustriert und u.a. eine Kunden-Schulung fotografisch dokumentiert. Vor Ort fand ein Mitarbeiter-Portraitshooting statt. Im MaBo-Foto Studio entstanden einige Produktfotos.

 

Seit Jahren engagiert sich die Firma Sahlberg in der Ausbildungsförderung Jugendlicher. Verschiedene Initiativen und Projekte von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft werden unterstützt. Auch im eigenen Betrieb hat die anspruchsvolle und praxisnahe Ausbildung einen hohen Stellenwert.

 

Nun wurde ein Sahlberg Mitarbeiter mit dem Rudolf-Egerer-Ausbildungspreis 2015 der Akademie Handel ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung fand im Max-Joseph-Saal der Münchner Residenz statt. Der als Redner angekündigte Staatsminister Dr. Söder wurde, wegen eines Termins bei der EU-Kommission, durch Staatssekretär Johannes Hintersberger vertreten.

 

Die fotografische Begleitung der gesamten Veranstaltung stellte sich als anspruchsvolle und spannende Abwechslung heraus.


MaBo-Foto erreicht bei Fotolia den GOLD STATUS

Partystimmung im Studio...

Mit über 10.000 Verkäufen bei der Bildagentur Fotolia steigt MaBo-Foto im Ranking zum "GOLD" Status auf. Neben einer Erhöhung der Vergütung freue ich mich über diese Bestätigung meiner Leistung.

Ein Herzliches Dankeschön an alle Bildlizenznehmer von MaBo-Foto.

Fotolia


Buchrezension: "Gestalten mit Licht und Schatten" von Oliver Rausch

 

 

 

 

 

 

Endlich - Nach einigen literarischen Fehlgriffen in Sachen Studiofotografie-Fachbuch habe ich einen Volltreffer gelandet:

 

"Gestalten mit Licht und Schatten" von Oliver Rausch *

Um einen möglichst großen Käuferkreis anzusprechen, versuchen viele Autoren in ihren Werken vom Basiswissen bis zu den aufwendigsten Techniken alles abzudecken. Um diese Themenvielfalt zwischen zwei Buchdeckel zu bekommen, werden die Inhalte oft nur sehr oberflächlich behandelt. Nicht so bei dem hier vorgestellten Buch.

 

Oliver Rausch, Mitbegründer der Fotoschule- und Fotoakademie-Koeln, ist Perfektionist ... unverkennbar!

Im Buch konzentriert er sich auf die drei Hauptlichtarten (Seitenlicht, Rembrandtlicht und hochfrontales Licht) und deren Aufhellung - bis ins Detail.

Weitere Kapitel sind u.a. dem Gegenlicht und der Umsetzung der Lichttheorie mit dem Systemblitz und bei Tageslicht gewidmet.

 

Das Buch ist definitiv keine leichte Kost und ungeeignet als Lektüre für den nächsten Strandurlaub oder als Zeitvertreib im Wartezimmer. Immer wieder wiederholte ich einzelne Textpassagen oder ging ins Studio, um das Gelesene besser nachvollziehen zu können.

 

In vielen Beispielbildern werden die z. T. großen Auswirkungen auf die Lichtcharakteristik durch kleine Veränderungen in der Lichtsetzung gezeigt. Manchmal hätte mir ein Making Of Foto geholfen, die komplexen Beleuchtungs-Settings schneller nachvollziehen zu können.

 

Auch tief verwurzelte Lehrmeinungen werden kritisch beurteilt und so manche Werbeaussage der Studiotechnik-Hersteller begründet widerlegt.

 

Mein Fazit:

Für jeden ambitionierten Fotografen, der seine Lichtsetzung optimieren möchte und erfahren will, wie eine nur 10 cm korrigierte Lichtquelle den Unterschied zwischen einem guten und einem exzellenten Portrait ausmachen kann, ist dieses Buch sehr zu empfehlen.

Auch die meisten Profis werden den einen oder anderen Aha-Effekt erleben. Wer den Unterschied zwischen großer- und kleiner Blende sucht,  sollte es nicht kaufen ... das steht in (fast) jedem anderen Fotografie-Fachbuch.

 

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Der Wandarm - die Alternative zum Galgenstativ

Unumstritten ist ein Galgenstativ eine große Hilfe in der Studiofotografie. Bis jetzt scheute ich mich vor der Anschaffung. Schließlich zählt ein wirklich stabiles Galgenstativ zu den sperrigeren Objekten, welche ich im relativ kleinen MaBo-Foto-Studio möglichst vermeide.

Meine Oktabox mit 150 cm Durchmesser* reicht als "Raumfüller".

 

Seit einiger Zeit habe ich die Lösung für meine Bedürfnisse gefunden ... den Wandarm - auch Wandstativ oder Wandhalterung genannt.

Außer als Ersatz für´s Galgenstativ, bietet der Wandarm einen weiteren Vorteil: Bodenfreiheit! Mangels Raumgröße stand davor oft ein Lampenstativ auf dem Papierhintergrund und störte beim Setumbau.

 

Ich entschied mich für den Wandarm von Calumet, da ich mit deren Eigenmarke gute Erfahrungen gemacht habe. Er ist sehr stabil, lässt sich sowohl horizontal, wie auch vertikal schwenken und hat eine max. Reichweite von 210 cm. Als max. Tragkraft wird 4,5 kg angegeben. Die bezieht sich vermutlich auf den komplett ausgezogenen Arm - im näheren Bereich habe ich dieses Gewicht schon problemlos überschritten.

Die Montagewand muss ausreichend massiv sein, da beim Gebrauch durchaus kräftige Hebelwirkungen entstehen. Um die Wandhalterung möglichst vielseitig einsetzen zu können, sollte man den Montageort überlegt wählen, um einen möglichst großen Einsatzbereich abzudecken.

 

Wandarm-Lösungen gibt es auch von den bekannten China-Anbietern - z.B diesen hier* von Walimex - über deren Alltagstauglichkeit habe ich keine Erfahrung.

 

 

 

 

 

Die Wandhalterung im Einsatz für einen Auftrag von Amabili.de

Blitzkopf + Beauty Dish (ca. 4 kg) am fast vollständig ausgezogenen

Ausleger ... kein Problem. 

 

 

 

 

 

Hier im Einsatz als Kamerahalterung senkrecht über dem Aufnahmetisch.

Die Bedienung der SLR erfolgt über das Notebook.

An dem mitgelieferten Spigot lässt sich der Kamerastativ-Kugelkopf oder

Dreiwege-Neiger anbringen.

 

 

 

 

 

 

Tipp:

Durch die min. Länge des Calumet Wandarms von 120 cm entsteht ein

"toter Winkel" Im Nahbereich um den Montageort. Dieser lässt sich bei

Bedarf mit einer am Hauptrohr angebrachten Manfrotto Super Clamp*

mit Spigot (Adapter) gut überbrücken.

Diese Klammer gibt es bereits mit Spigot etwas günstiger als Calumet Eigenmarke.

Fazit: 

Ein Wandarm ist, nach meiner Erfahrung, eine gute Galgenstativ Alternative - auch wenn er die Flexibilität eines guten Galgenstativs nicht erreicht.

Einmal montiert ist der Einsatzbereich vorgegeben.

Die Raumersparnis und die Bodenfreiheit ist vor allem bei kleineren Studios sehr vorteilhaft.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut.


Neuer Auftrag für das MaBo-Foto-Studio

Es freut mich, Amabili.de, den deutschen Exklusiv-Anbieter für Blusen und Hemden der italienischen Traditionsmarke „AND-Camicie“, als Kunden gewonnen zu haben. Für die zeitnahe Eröffnung des Online-Shops wurden zügig Produktfotos der ersten Kollektion benötigt.

 

Amabili.de versteht sich nicht als Mitbewerber der großen Internethändler, sondern möchte mit seinem Boutique-Konzept: „Anziehendes mit zeitgemäßem Design, das lange gefällt und zum Wohlfühlen schön ist“...seinen qualitätsbewussten Kunden eine Alternative zu liebloser Massenware und überteuerten Marken bieten.

 

Die feinen Strukturen, Muster und liebevollen Details an den Hemden und Blusen erfordern viele Einzelaufnahmen, um die Produkte anschaulich im Webshop präsentieren zu können. Der Aufwand dabei ist nicht mit meinen bisherigen Produktfoto-Shootings zu vergleichen. Zum Glück steht mir beim Trappieren der Kleidungsstücke das Team von Amabili.de zur Seite, so dass ich mich voll auf die Beleuchtungs- und Fototechnik, sowie der Darstellung der Objekte konzentrieren kann.


Zweites Shooting für die bodyARTschool

Vor ziemlich genau einem Jahr durfte ich schon einmal den Personal Trainer Janni Giannikakis im Auftrag des internationalen Fitnessunternehmen bodyARTschool fotografieren. Auch diesmal entstanden Fotos zur Illustrierung von Lehrmaterial für Teilnehmer der Kurse "Myofascials and Trigger Points" - wen das Thema interessiert, kann mehr dazu auf der Website der boodyARTschool erfahren.


Workshop mit Chris Beutner - Modellführung

In der Studiofotografie dreht sich oft (zu) viel um technische Details. Die Wahl der Kameraeinstellungen, Studioblitze, Lichtformer...stehen im Fokus. Nicht so im sehr informativen Workshop "Modellführung" mit Portrait-, Mode- und Werbefotograf Chris Beutner im Münchner West Side Studio. Der Schwerpunkt lag auf der gelungenen Kommunikation Fotograf - Modell... einer elementaren Grundvoraussetzung für ausdrucksstarke, autentische Portraitaufnahmen. Die Kursteilnehmer erhielten lehrreiche Einblicke in die zwischenmenschliche Arbeitsweise des einfühlsamen Profis mit langjähriger Berufserfahrung.


Neue Blitzanlage für das MaBo-Foto-Studio - 2. Teil Die Lichtformer

Wohl der größte Vorteil einer Sudioblitzanlage besteht in der Möglichkeit der gezielten Lichtführung. Um diesen Vorzug voll ausnutzen zu können, bedarf es verschiedene Lichtformer. So wie die neue Kamera erst mit geeigneten, hochwertigen Objektiven ihre Stärken zeigen kann, benötigen Studioblitze unterschiedliche Vorsätze um vollwertige Arbeitsgeräte zu werden.

 

In den zwei von mir erworbenen Studioblitzsets von Bowens sind bereits Reflexschirme und zwei 60 x 80 cm Softboxen enthalten. Um möglichst vielseitige Lichtsituationen schaffen zu können, habe ich diese Grundausrüstung erweitert.

 

Original Zubehör oder von Fremdanbietern?

Für die Bajonette der Markenhersteller von Studioblitzgeräten werden auch Lichtformer von den bekannten (meist chinesischen) Fremdfirmen wie Walimex, Jinbei, Mettle... angeboten. Der Preisunterschied zum Originalprodukt ist zum Teil gravierend. Ich habe einige Chinaprodukte bestellt - das Ergebnis: Licht und Schatten!

Bei Lichtformern aus Metall hatte ich kein Glück. Die Artikel klemmten beim Montieren auf den Blitzkopf. Ein Normalreflektor lies sich erst gar nicht verriegeln. Die von mir getesteten "China-Reflektoren" bestanden alle aus dünnem Blech und wurden beim Einsatz mit Einstelllicht extrem heiß.

Ein Engstrahler (Snoot) verbreitete sogar einen brandigen Geruch im Studio. Reumütig griff ich bei Wabenreflektor, Snoot und Beauty Dish zu den deutlich teureren Bowens Originalteilen - die Qualität ist ungleich besser!

 

Bei Softboxen hatte ich deutlich mehr Glück. Für weiches Licht stand eine große Octabox mit 150 cm Durchmesser auf der Einkaufsliste und für ein klares Kantenlicht sollten zwei Striplights 25 x 150 cm mit Waben her. Bei beiden Artikeln entschied ich mich für Walimex Produkte aus der "Orange Line" Serie... Walimex Pro Octagon Plus Orange Line 150 cm* und Walimex Pro Softbox Plus Orange Line 25 x 150 cm*

Bei Testfotos konnte ich in der Lichtcharakteristik visuell keine nennenswerten Differenzen zu Original Bowens Softboxen feststellen. Auch bei der Materialqualität und der Verarbeitung fallen meiner Meinung die Unterschiede sehr gering aus. Einzig die Montage der Walimex Softboxen gestaltet sich etwas weniger intuitiv und fummeliger. Aber bereits der Aufbau der zweiten Box gelingt in der halben Zeit. Zur Langzeit-Beständigkeit kann ich noch keine Angaben machen.

 

Fazit:

Reflektoren und Softboxen von Fremdfirmen sind oft (auch qualitativ) eine gute Alternative zu den deutlich teureren Originalprodukten. Je nach Ansprüchen und Anforderungen können die Erwartungen des Fotogafen aber auch mal nicht erfüllt werden.

Darum mein Tipp beim Kauf von "China-Lichtformern": Nur Neuware von Händlern mit vollem Rückgaberecht erwerben!

 

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Neue Blitzanlage für das MaBo-Foto-Studio - 1.Teil Die Kaufentscheidung

Lange haben mir einige Systemblitze mit Durchlicht- und Reflexschirmen und eine kleine Softbox gute Dienste in meinem kleinen Studio geleistet. Nach mehreren Workshops und Shootings in professionell ausgestatteten Fotostudios keimte in mir aber schon länger der Wunsch nach einer eigenen Studioblitzanlage.

 

Bei der Recherche, welche Anlage für die eigenen Anforderungen nun die geeignetste ist, stellt der verdutzte Fotograf schnell fest, dass die finanzielle Spannweite der verschiedenen Marken gigantisch ist. Zum Preis von zwei Blitzköpfen der bekannten Firmen Profoto, Hensel, Multiblitz... bekommt man von den chinesischen Anbietern (z.B. Walimex und Jinbei) ein komplettes Set mit 3-4 Blitzen, Stativen, verschiedenen Lichtformern, Reflektoren, Funkauslöser usw.

Ein stundenlanges durchforsten der bekannten Internetforen ist nur bedingt hilfreich - dort spielt sich vor allem ein Glaubenskrieg ab, welches System nun das Beste - bzw. der größte Mist ist. Da hilft nur selbst testen, vergleichen der technischen Daten und ein Blick in den eigenen Geldbeutel. Obwohl ich von der reinen Funktionalität der "Chinesen Blitze" überzeugt bin, konnte ich mich nicht zum Kauf entschließen.

U.a. dieses toll ausgestattete Walimex Set* sah ich mir intensiver an.

 

Neben Ausstattung und Kosten sollten auch Haptik und Material der einzelnen Teile, Blitzaufladezeiten, Blitzabbrenndauer und Stärke des Einstelllichts im Auge behalten werden. Als Nicht-Vollzeit-Studiofotograf kam eine komplette Anlage einer der Top Marken nicht in Frage. Schnell ist dabei der Wert eines Kleinwagens investiert!

 

Letztlich habe ich mich für vier Blitzköpfe (je 500 Watt) der Firma Bowens entschieden. Diese sind Bestandteil von zwei Sets mit weiterem Originalzubehör. Ergänzt habe ich diese Grundausrüstung mit weiteren Lichtformern und Zubehör, auch von Fremdherstellern (siehe 2. Teil).

 

Warum Bowens?

 

- Obwohl Bowens Produkte nicht günstig oder gar billig sind, liegen sie preislich unter den "Edelmarken".

- Die Blitzköpfe von Bowens bieten ein ausgereiftes Bedienkonzept. Technische Details wie Blitzabbrennzeiten, Aufladezeiten, Einstelllichtstärke

  usw. liegen auf einem guten Niveau. Möchte oder braucht man hier noch mehr, muß der Käufer deutlich tiefer in die Tasche greifen.

- Bowens wird in Deutschland über die Firma Calumet vertrieben. In der Münchner Filiale erhielt ich kompetente Fachberatung und konnte die

  Geräte begutachten und testen. Auch später bekomme ich dort sofort Hilfe, Ersatz für die durchgebrannte Blitzröhre, Leihgeräte...

- Für das Bowens Bajonett werden auch Lichtformer von einigen Fremdfirmen angeboten. Auch ich bin schon fündig geworden (siehe 2. Teil).

- Last but not least lassen sich alle Bowens Blitzköpfe mit einem optional erhältlichen Akku (Travelpack) auch netzunabhänig mobil einsetzen.

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Fashion Fotografie Workshop

Um den fotografischen Horizont zu erweitern, sind Workshops ein sehr gutes Mittel. Das Thema diesmal: Fashion Fotografie mit dem Profi Zoltan Egry. Mit nur vier Teilnehmern konnten wir uns sehr intensiv mit der Materie auseinandersetzen. Im großen professionell ausgestattetem Fotostudio von Zoltan Egry standen uns verschiedene Sets zur Verfügung. Immer wieder interessant: Die Wahl der Lichtformer und deren Positionierung – Jeder Fotograf hat dabei andere Ansätze. Während der Dozent klare Anweisungen aussprach und unser attraktives Fotomodel Jessica immer wieder zu tollen Posen motivierte, taten wir Kursteilnehmer uns mit der Model-Führung etwas schwerer. Aber mit der Geduld und der Eigeninitiative von Jessica konnten auch wir schöne “Treffer“ landen. Ein Outdoor-Shooting im Industrie Ambiente rundeten den höchst informativen Workshop ab. Dabei kam, wie so oft im professionellen Bereich, ein Reflektor von California Sunbounce* zum Einsatz. Wegen des trüben Wetters wurde die gold-silberfarbene Zebra-Oberfläche des Aufhellers mit einem entfesselten Systemblitz angeblitzt.

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Die richtige Fotoknete für Produkt- Stilllife- und Tabletop-Fotografie

Habt ihr in Eurer Foto-Ausrüstung auch so einige Fehlinvestitionen?

Kaum jemand, bei dem das erste Stativ wirklich stabil steht oder der mit der ersten Kameratasche langfristig zufrieden ist.

 

Mit meinem heutigen Tip kann ich vielleicht den einen oder anderen vor einem Fehlkauf bewahren.

Fotoknete – der große Helfer in der Objektfotografie – vergleichsweise eine kleine Anschaffung, aber die falsche Haftpaste kann viel Ärger und Nerven kosten.

Ausprobiert habe ich einiges, von der Knete meiner Kinder bis zur Sanitärdichtmasse. Glücklich bin ich mit keiner dieser Lösungen geworden.

Auf Empfehlung eines international arbeitenden Werbefotografen habe ich mir die Hama Haftpaste* bestellt - ich möchte sie nicht mehr missen.

 

 

 

 

 

Die Fotoknete von Hama* bietet eine sehr hohe Stabilität und Haftung – der Hammer hat ein Gewicht von über 450g.

 

 

 

 

 

Die Masse lässt sich rückstandsfrei ablösen – hier von einer Plexiglasplatte, aber auch ein Foto-Papierhintergrund bleibt unbeschädigt und ohne Flecken.

 

 

 

 

 

Die Marken-Haftmasse wirbt mit Dauerelastizität – meine ist nach ca. einem Jahr noch so knetbar wie am ersten Tag

 

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Fotoshooting für die bodyARTschool

Als erfreuliche Abwechslung zum Stockfotografie Alltag erwies sich ein Auftrag für das internationale Fitnessunternehmen bodyARTschool. Im Unterschied zum klassischen Krafttraining steht dort nicht der einzelne Muskel, sondern der menschliche Körper in seiner Ganzheit im Mittelpunkt – Körper – Seele – Geist

 

Janni Giannikakis – Personal Trainer und lizenzierter Fitnesstrainer “stand“ im MaBo-Foto-Studio Modell. Athletisch demonstrierte Janni den Umgang mit dem ioball* vor der Kamera. Die Kräftigung der Haltungsmuskulatur steht bei diesem Trainingskonzept im Vordergrund. Die entstandenen Fotos dienen auch als Lehrmaterial für zukünftige Kursteilnehmer.

 

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Günstige rollbare Aufheller / Abschatter für`s Fotostudio

 

 

Obwohl ich mich als Heimwerker noch nicht positiv hervorgetan habe, trieben mich die hohen Preise für professionelle, großflächige Reflektoren an die Werkbank.

Mit doppelseitigem Klebeband oder Spezialkleber verbundene Styroporplatten haben sich zum Aufhellen vielfach bewährt – 4 Stück davon, mit dem Standardmaß von 100 x 50 cm, bilden auch die Basis für meinen 200 x 100 cm großen, mobilen Helfer.

Die Platten mit 5 cm Stärke bieten eine gute Stabilität und sind in jedem Baumarkt zu haben. 

 

 

 

Nun suchte ich nach einer einfachen Möglichkeit, meinen großen Reflektor zu stabilisieren und beweglich zu machen.

Ich entschied mich für einen mobilen Garderobenständer*.

In der Diele ist dieses Teil bestimmt keine optische Bereicherung, aber als Halterung und fahrbaren Untersatz für einen Aufheller/Abschatter ist er ideal ... und das zu einem Preis, für den man im Baumarkt nicht mal zwei Laufrollen bekommt!

 

 

 

Auf die Außenkanten der Styroporwand doppelseitiges Klebeband aufziehen und die Seite mit der Garderobenstange mit schwarzem Bühnenmolton* bespannen.

Diese Seite des Reflektors ist nun als Abschatter nutzbar.

Abschließend die Außenkanten mit einem 5 cm breiten, weißen oder schwarzen Gewebeband umkleben ... Fertig.

 

 

 

 

 

 

 

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Food-Fotografie Workshop

 

 

Unter Anleitung und Beobachtung des Profifotografen und Fachautors Maximilian Weinzierl bauten die acht Kursteilnehmer drei verschiedene Food-Sujets auf. Neben italienischer Pasta und frischem Hummer setzten wir auch eine Praline ins rechte Licht. Diese wurde aus einem Rohkörper mit mehreren Decoren akkurat vor Ort gefertigt. Hagelzucker wurde dabei z.B. Korn für Korn mit der Pinzette aufgetragen. Die Tipps und Tricks des Profis konnten sofort in die Tat umgesetzt werden.

 

 

 

Wieder sehr hilfreich bei den verschiedenen Aufbauten war dieser Manfrotto Magic Arm*. Mit verschiedenen Klemmen, Halterungen und Verlängerungen kombiniert, hält er Hintergründe, Aufheller, Blitzgeräte usw. stabil an beliebiger Stelle.

Unser Dozent bevorzugt das hier verlinkte Modell mit Feststellknopf (nicht mit Hebel). Mit nur einem kurzen Dreh sind alle drei Gelenke des massiven Helfers arretiert.

Dieses feine Zubehör steht nun ganz oben auf meiner Weihnachtswunschliste.

 

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Walimex Faltreflektor Set 5 in 1

 

 

Seit längerer Zeit suche ich eine Alternative für diesen  Reflektor von California Sunbounce*. Er ist ohne Zweifel sehr hochwertig, aber leider auch elend teuer. Für meine Ansprüche bin ich nun fündig geworden.

Der Walimex Faltreflektor 5 in1* hat mit 91x122cm eine etwas größere Reflektorfläche als der über 5 mal teurere Profi-Aufheller, ist aber noch gut von einer Person zu bedienen. Er ist auch in anderen Größen lieferbar. Durch verschiedene Bezüge ist das Produkt sehr vielseitig einsetzbar. Neben einer silbernen, weißen und schwarzen Oberfläche (zum Abschatten), steht auch der von mir für Portraits bevorzugte, gold gestreifte (Zebra) Reflektor zur Verfügung. Er zaubert eine angenehm warme Lichtstimmung, ohne einen intensiven Bronze-Farbton des rein goldenen Aufhellers zu erzeugen. Wird der Reißverschluss geöffnet und der Bezug entfernt, erhält man einen Diffusor, der direktes Sonnenlicht oder Blitzlicht weicher gestaltet. Nach dem Shooting ist dieses praktische Utensil in wenigen Sekunden zusammengelegt und kann im mitgelieferten flachen Beutel (ca. 45cm Durchmesser) verpackt verden.

 

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